Winter 2012

Wiener Weinjahr 2011: Spannende Weine mit viel Kraft und Opulenz !

Bedingt durch das trockene und warme Frühjahr 2011 setzte die Blüte in den Weingärten bereits 3 bis 4 Wochen früher als gewöhnlich ein. Mehr als ausreichende Niederschläge und eine deutlich kühlere Witterung regulierten den Vegetationsverlauf und verringerten somit den Reifevorsprung. Das heiße Wetter ab Mitte August und der außergewöhnlich milde September ließen die Trauben schließlich perfekt ausreifen. Besonders die Gemischten Sätze, Sorten der Burgunderfamilie und Sauvignon Blanc zeigen sich ausgesprochen spannend. Rotweine durchs gesamte Sortenspektrum bestechen durch Kraft und Dichte.

Die Sorte Grüner Veltliner war dieses Jahr am schwierigsten einzuschätzen. Die Veltliner-Trauben entwickelten die Zuckergradation erst sehr spät und erforderten Fingerspitzengefühl. Die Trauben – vorwiegend Riesling und Grüner Veltliner, die nach den hohen Niederschlägen und der extremen Abkühlung Mitte Oktober geerntet wurden – überzeugen durch eine tolle Frucht gepaart mit vollmundiger Struktur und Kraft.

Nach dem Säurebetonten Jahrgang 2010 besticht der neue Jahrgang 2011 mit viel Kraft und Volumen. Die Säure ist in den meisten Weinen sehr ausgewogen und dadurch perfekt eingebunden. Die Lagenweine sind enorm konzerniert und lassen einen spanenden Jahrgang erwarten.


Weinjahrgang 2010: Mit dem Wetter um die Wette arbeiten

Ein Rückblick über die Gegebenheiten eines ungewöhnlichen Jahres mit positivem Ausgang für die Qualität. Ein Jahrgang der kühle Köpfe, reife Entscheidungen und sonnige Gemüter verlangte.

Was tun, wenn nach einem kalten und relativ schneereichen Winter auch der Frühling mit kühlen Temperaturen und Feuchtigkeit ins Land zieht? Wenn durch die Witterung die Blüte stark beeinträchtigt wird und sich der Traubenansatz schon am Beginn des Jahres als bescheiden abzeichnet? Nun, wir wussten, dass wir alle Kräfte auf die handwerkliche Pflege der Reben konzentrieren mussten. Es galt dem vielfach wechselndem Wetter immer einen Schritt voraus zu sein, ganz besonders beim Laubmanagement.

Der herbeigesehnte Sommer brachte bezüglich Temperaturen zunächst keine merkliche Verbesserung zum Frühjahr. Wenn so in den Beeren zunächst die Reife zurückblieb, gewannen sie jedoch im Gegenzug in der Fruchtausbildung. Von den wenigen Sonnentagen profitierten speziell die Top-Lagen wie der Nussberg und die Ried Alsegg und holten in der Reife auf. Der Spätsommer brachte noch einmal eine kurze heiße Phase, was schließlich auch in den kühleren Lagen half die notwendige Reife zu erzielen.

Es folgte ein feuchter Herbst, der für die Lese eine große Herausforderung mit enormem Arbeitsaufwand darstellt. Nur durch mehrfache Lese-Durchgänge konnten wir reifes und gesundes Traubenmaterial ernten. Wer, wie wir, den Mut hatte noch einige Trauben am Weinstock zu belassen, konnte mit dem Föhneinbruch Ende Oktober schlussendlich fantastische Reserve- und Süßweine ernten. Schon kurze Zeit später erreichte der erste Frost die tieferen Lagen, ließ die Blätter abfallen und beendete damit die Vegetationsperiode. Die eingebrachte Lesemenge ist, wie schon im Verlauf des Jahres erwartet, im Schnitt um 35 bis 40 Prozent geringer als in durchschnittlichen Jahresvergleich.

Rückblickend haben sich in diesem Jahrgang Weine mit wunderschönen Fruchtaromen entwickelt, die eine lebendige und knackige Säurestruktur aufweisen. Attribute, die sehr lagerfähige Weine erwarten lassen. Die kräftigen Lagenweine konnten bei uns erst Ende Oktober geerntet werden, dann aber von hoher Qualität. Ihre elegante und finessenreiche Art macht schon jetzt viel Spaß und ihre weitere Entwicklung ist höchst versprechend. Die leichteren Weine zeigen sich sehr aromatisch und bieten mit einer erfrischenden Säure viel Trinkanimo. Eine Besonderheit in diesem Jahr sind zudem die Weine aus den geernteten Trockenbeeren. Wenn wir nun die verschiedenen Weine in unserem Keller verkosten, belohnt uns die Freude über das geglückte Ergebnis für jede Mühe.

 


Sieg bei der Internationalen Wine Bloggers Conference !

Die Internationale Wine Bloggers Conference fand von 22.-24 Oktober zum ersten Mal in Österreich statt.

Mehr als 200 internationale Journalisten kürten bei der Blindverkostung im Schloss Schönbrunn den Gemischter Satz Classic 2009 Rotes Haus auf Platz 1.

Das Weingut gewinnt mit diesem Sieg einen Importeurs-Vertrag und sind somit ab sofort auch am Englisch Markt unter www.nakedwines.com erhältlich.



91 Punkte in New York

Rotes Haus Grüner Veltliner Obere Schoss 2008 belegt Platz 2 bei der Ultimate Wine Challenge in New York.
Er wird von der Jury mit 91 Punkten bewerteten und fällt daher in die Kategorie:

90-94 Excellent, Highly Recommended Wine

Finden Sie mehr Informationen unter: www.ultimate-beverage.com



5x Gold bei Landesweinbewertung 2010

Gleich 5 Weine schafften es dieses Jahr mit Gold in den jeweiligen Sorten-Kategorien bewertet zu werden.

Traminer 2009
Gemischter Satz Classic 2009
Grüner Veltliner Obere-Schos 2008
Gemischter Satz Reserve Obere-Schos 2008
Grüner Veltliner 2009


2009 - ein eleganter, finessenreicher Jahrgang

Nach einem langen, kalten Winter mit viel Feuchtigkeit folgte ein schneller Start in das Frühjahr.

Die sehr warmen Frühlingstage und eine längere Trockenperiode führten zu einem frühen Austrieb und ließen die Reben rasch wachsen. Während der Blüte herrschte allerdings regnerische Witterung vor, sodass der Ansatz reduziert wurde und einen geringen Ertrag ankündigte.

In der Vegetationsperiode wurden die Reben mit ausreichend Niederschlägen versorgt, wodurch die Entwicklung der Trauben sehr gut verlief.
Doch dann kam der 23. Juli und mit ihm ein enormer Sturm, der in Wien Bäume entwurzelte und Häuser abdeckte. Dieser Orkan richtete enormen Schaden an – noch dramatischer war der Schaden durch den schweren Hagel, der gleichzeitig niederging.

Glücklicherweise herrschte nach diesem Unwetter warme und trockene Witterung vor, sodass die beschädigten Trauben rasch eintrockneten und keine Qualitätsbeeinträchtigung der gesunden Trauben entstand.

Die Lese begann am 16. September mit dem Grünen Veltliner und endete am 28. Oktober mit einer Riesling Trockenbeerenauslese. Es musste besonders streng selektiert werden.

Die Mengen waren extrem gering, teilweise nur 15 % einer Durchschnittsernte. Bei der Verarbeitung mussten wir besonders schonend und äußert überlegt vorgehen. Und das Ergebnis ist erstaunlich: trotz der denkbar schwierigen Bedingungen konnten wir einen der spannendsten und charaktervollsten Jahrgänge vinifizieren.

 


 

Erfolge Rotes Haus 2009

Gemischter Satz Reserve 2008
  • Auserwählter – SALON Österreichischer Wein
  • Traminer Preussen
  • Finalist Wiener Weinpreis
  • 95 Punkte Falstaff Weinguide
  • Gemischter Satz Reserve Obere Schos 2008
  • Finalist Wiener Weinpreis
  • 91 Punkte Falstaff Weinguide
  • Siegerwein bei der Gem. Satz Verkostung Lifestyle Magazin
  • Grüner Veltliner Obere Schos
  • 91 Punkte A la Carte Veltliner - Grand Prix
  • 90 Punkte Falstaff Weinguide


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    Jahrgang 2008

    2008 - der aromatische Jahrgang 2008!

    Die präziseste und intensivste Aromatik seit 1997 kennzeichnet diesen einzigartigen Jahrgang.

    Die geringe Winterfeuchtigkeit und eine gut verlaufende Blüte prägen die ersten Abschnitte des Jahrgangs. Ein guter Fruchtansatz und Niederschläge im Frühjahr waren für Weingartenarbeit und den Pflanzenschutz die wesentlichen Herausforderungen des Winzers. Mehrere Hagelschauer wie zum Beispiel am 22. April, im Mai oder im Juni und zuletzt am 7. August treffen einzelne Lagen und führten zu einer Erntereduktion zwischen 20 und 50%. Die Reifeentwicklung schritt bei erfolgreichem Pflanzenschutz normal voran. Die warmen Tage und die relativ kühlen Nächte erbrachten einen ausgeprägt, aromatischen Jahrgang. Sauvignon Blanc und Muskateller Trauben schmeckten am Stock verführerisch intensiv. Selektive Lese der Weingärten, mehrere Lesedurchgänge pro Weingarten und strenge Traubensortierung führten zu gut gereiften Trauben. Unser Lesebeginn war am 19. September 2008 mit Pinot Noir vom Nussberg. 18 Leser selektionierten ca. 3800 kg Trauben in einem Tag. Die Menge war etwas geringer als erwartet, aber das Traubengut war dafür sensationell. Die Lese musste aufgrund der herbstlichen Niederschläge im September mehrmals unterbrochen werden aber die Schönwetterperiode in der 2. Hälfte des Oktobers erlaubte eine gute physiologische Reife der Trauben zu ernten. Am 11. November 2008 beendeten wir unsere heurige Ernte mit einer Gemischten Satz Beerenauslese vom Nussberg.



     

    Jahrgang 2007

    Ein eleganter, verführerischer Jahrgang!

    Der Charakter des Jahrgangs 2007 zeigt eine intensive, elegante Aromatik und präzise Fruchtnoten mit einem sehr klaren Sortenprofil.
    Frühe Blüte, guter Fruchtansatz, sehr heißer Sommer – Juni, Juli und August.
    Lesebeginn am 27. August – Primeurwein „Junger Wiener“, danach Sauvignon Blanc, Gelber Muskateller und Pinot Noir.
    Regenfälle 5., 6. und 7. September.
    Wiederaufnahme der Lese 1 Woche später, mit doppelter Anzahl der Leser.
    Selektive Auslese im Weingarten – doppelte Anzahl der Lesehelfer – gleiche Ernteleistung wie im Jahrgang 2006 mit ausgezeichneter Gradation der Trauben.

    2007 - ein klassischer Jahrgang für den Wiener Wein, der an 1997 und 1990 erinnert.

    Neuer Rotwein mit dem Jahrgang 2007:
    2007 Cuvée Rot
    Zweigelt, St. Laurent, Pinot Noir und Merlot

    Elegantes, fruchtbetontes und frisch strukturiertes Rotweincuvée.

     


     

    Die Trauben vom Roten Haus werden seit 2006 im, von Hans Schmid erworbenen, Traditionsweingut "Mayer am Pfarrplatz" selbst vinifiziert und können bei unserem Heurigen "Mayer am Pfarrplatz" oder bei unserem neuen Edelwirtshaus "Pfarrwirt" verkostet und gekauft werden. Das Rote Haus dient rein privaten Zwecken.
    Kellerführungen im Weingut Mayer finden nach Voranmeldung statt. Tel.: ++43-(0)1-370 33 61, Email: mayer@pfarrplatz.at

     

    Mayer am Pfarrplatz und Rotes Haus: Frischer Wind und große Weine

    Mayer am Pfarrplatz und Rotes Haus gehören zu den Juwelen des Wiener Weines. Unter der neuen Führung präsentieren sich die Weine des Jahrgangs 2006 wieder unter den besten des Landes und am Pfarrplatz wird es ab Oktober 2007 ein neues Highlight der Wiener Wirtshauskultur geben.

    Wien Nussdorf, 17. September 2007: Die neue Führungsriege der hochkarätigen Wiener Traditionsweingüter Mayer am Pfarrplatz und Rotes Haus am Nussberg hat einen fulminanten Start hingelegt. Eigentümer Hans Schmid hat aufgrund der großartigen Lagen als ersten Schritt in den Keller am Pfarrplatz investiert und unter der Geschäftsführung von Willi Balanjuk vinifiziert man die Weine vom Weingut Rotes Haus nun wieder selbst. An der traditionsreichen Adresse am "Pfarrplatz 2" in Nussdorf werden die Wiener Weine qualitativ anspruchsvoll ausgebaut und haben genügend Zeit zum Reifen, um ihr typisches Aroma voll entfalten zu können. Gleich der erste Jahrgang wurde mehrmals hoch ausgezeichnet: Mayer am Pfarrplatz stellte mit dem Gemischten Satz Ried Nussberg 2006 den Landessieger und wurde in den Kreis der Auserwählten vom Salon Österreichischer Wein gewählt, der Gelbe Muskateller 2006 erhielt den Wiener Weinpreis. Das Rote Haus errang mit der Nussberger Edellage Gemischter Satz Reserve 2006 den ersten Platz bei "Der Wein 07" vom Biosphärenpark Wienerwald, der Rotes Haus Gründer Veltliner 2006 wurde mit 94 Punkten ein Grand-Cru-Sieger im A la Carte.

    Ein neuer, die Tradition bewahrender Geist
    Diese guten Bewertungen zeigen, dass wieder ein frischer, zukunftsorientierter Wind in den traditionsreichen Gewölben in Nussdorf weht, der sowohl den Wienern als auch den Touristen der Stadt den Besuch im Herzen des Heurigenbezirks schmackhaft machen soll - schließlich lebte schon Beethoven in diesem Haus - und der berühmte "Gemischte Satz", den das Haus Mayer als "Alten Satz" pflegte, startete nicht zuletzt von diesem Haus aus seinen Siegeszug. Es ist jedenfalls ein neuer, die Tradition bewahrender Geist, der dem hochkarätigen Mayer am Pfarrplatz eine etwas modernere Fassung gibt. Die getätigten Investitionen haben das Ziel, die Qualtität der großen Lagen noch besser in die Flasche zu bringen, das neue Etikett ist ein äußeres Anzeichen dafür. Viel wichtiger ist, dass den Weinen und ihrer Entwicklung nun noch mehr Bedeutung zukommt, wie schon die angesprochenen hervorragenden Bewertungen des Jahrganges 2006 verdeutlichen. Diese Auszeichnungen sollen aber laut Geschäftsführer Willi Balanjuk "keine Ausnahmeerscheinung sein, mit dem Jahrgang 2007 werden wir dieses hohe Niveau fortsetzen."

     


    Rotes Haus im Falstaff Weinguide 2007/2008


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